Moderne Lidl Filiale mit einer Fassade aus hellem Holz, Solarpaneelen auf dem Dach und Fahrradständern im Vordergrund.
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Lidl StoryKlima schützen

Viele Maßnahmen viel Wirkung, wie wir unsere betrieblichen Emissionen senken

Vom Fundament bis ins Dach: Bei Lidl setzen wir in allen Ländern gezielt auf Maßnahmen, um den CO₂-Ausstoß in unseren Gebäuden und Prozessen zu senken. Durch energieeffiziente Neubauten, die Modernisierung unserer Filialen und den Einsatz erneuerbarer Energien reduzieren wir kontinuierlich den Energiebedarf unserer Standorte. Jeden Tag ein Stück mehr.

Wer heute in eine Lidl Filiale geht, erlebt mehr als nur den Verkauf von Lebensmitteln. Denn viele dieser Märkte sind längst Teil unserer Klimastrategie – mit Grünstrom, Wärmepumpe, natürlichem Kältemittel und Photovoltaik auf dem Dach. Weltweit arbeiten wir daran, solche Standards zum neuen Normal zu machen und so unsere betrieblichen Emissionen Schritt für Schritt zu senken.

Ein großer Parkplatz mit mehreren Reihen von Photovoltaik-Überdachungen vor einem bewaldeten Hintergrund.
Durch bewusste Bauweise und moderne Technik setzen wir in unserer Filiale in Villafranca di Verona (VR 37069, Viale Postumia, snc) neue Standards für den Klimaschutz.
Ein lächelndes Paar bedient per Smartphone eine E-Ladestation auf einem Lidl Kundenparkplatz.
Mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur an unseren Filialen fördern wir die E-Mobilität und reduzieren gezielt die Emissionen unseres eigenen Fuhrparks.

Ressourceneffizientes Bauen

Ein zentrales Element sind unsere Immobilien. Bei Neubauten achten wir vom Fundament bis zur Technik auf Energieeffizienz und Klimaschutz. In immer mehr Märkten und Logistikzentren kommen heute schon kreislauffähige Materialien, z. B. aus Holz oder Dämmung, moderne Wärmepumpen und LED-Beleuchtung zum Einsatz. Bestehende Gebäude rüsten wir gezielt um. Bereits mehr als 4.600 unserer Objekte verfügen über eine anerkannte Nachhaltigkeitszertifizierung nach EDGE oder DGNB.

„Jede Filial-und Logistikimmobilie kann heute Teil der Lösung sein, denn hier entstehen unsere betrieblichen Emissionen. Deshalb denken wir Klimaschutz und Schutz von Ressourcen vom Fundament bis zum Dach und setzen vor allem auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien.“

Jens Peter Rohmann
Head of Bau bei Lidl Stiftung & Co. KG

Wie nachhaltiger Bau in der Praxis aussieht, zeigt ein Beispiel aus Italien: Südlich des Gardasees, in Villafranca di Verona, eröffnete 2024 ein Leuchtturmprojekt für zukunftsfähiges Bauen. Die Filiale ist bilanziell energieautark dank einer großflächigen Photovoltaikanlage auf dem Dach und weiteren PV-Modulen auf den Carports. Sie nutzt Regenwasser zur Bewässerung, was den Wasserverbrauch reduziert. Und sie setzt auf natürliche Materialien. Allein durch den Einsatz von PEFC-zertifiziertem Holz konnten dort rund 1.600 Tonnen Beton eingespart und CO2-Emissionen reduziert werden. Diese Pilotprojekte helfen uns, Standards weiterzuentwickeln und länderübergreifend zu etablieren.

Ein weiteres Beispiel ist die 2021 eröffnete Filiale in Almere Oosterwold, in den Niederlanden. Das Gebäude wurde zirkulär konzipiert und besteht aus einer vollständig demontierbaren Holzkonstruktion sowie recycelten Materialien. Durch die Kombination aus 1.566 Solarpaneelen und einem innovativen Energiespeichersystem erzeugt der Standort bilanziell mehr Energie, als er für den täglichen Betrieb verbraucht.

Oberste Maxime: Energieeffizienz

Vor allem beim Energieverbrauch setzen wir mit vielen kleinen Maßnahmen auf große Wirkung: Wärmerückgewinnungssysteme, zeitschaltgesteuerte und tageslichtabhängige Beleuchtung, intelligente Gebäudesteuerung und optimierte Kühltechnik sorgen dafür, dass der Energieverbrauch kontinuierlich sinkt. Wo heute noch ineffiziente Altanlagen laufen, werden sie durch moderne Technologien ersetzt. Parallel dazu bauen wir die Ausstattung mit Wärmepumpen massiv aus: Aktuell nutzen über 7.100 Filialen und fast 80 Logistikzentren dieses System. Darüber hinaus erzeugen wir selbst Strom durch Photovoltaik – in mittlerweile mehr als 3.700 Objekten. 
 

  • 71 % der Logistikzentren und rund 37 % der Filialensetzen im Geschäftsjahr 2025 natürliche Kältemittel ein.

Ein bislang oft unterschätzter Faktor: die Wahl des Kältemittels. Wir setzen auf natürliche Alternativen wie CO₂, Propan und Ammoniak. Damit reduzieren wir potenziell schädliche Leckage-Emissionen auf ein Minimum. Über 69 Prozent aller von uns eingesetzten Kältemittel sind heute bereits natürlicher Herkunft. Unser Ziel ist es, diesen Anteil weiter zu erhöhen, durch Umbauten im Bestand und klare Vorgaben für Neubauten.

Unsere Filialen leisten nicht nur als Gebäude einen Beitrag, sondern auch als Standort für emissionsärmere Elektromobilität. Derzeit verfügen mehr als 4.400 Filialen über E-Ladesäulen.

Klimaschutz braucht System: ISO 50001 für alle europäischen Standorte

Klimaschutz braucht zudem System: Das bildet unser Energiemanagementsystem nach ISO 50001. Es hilft, frühzeitig Ineffizienzen und Optimierungspotentiale zu identifizieren – und so noch besser zu werden. Alle operativen Standorte in Europa sind entsprechend zertifiziert, lokale Energieteams identifizieren Einsparpotenziale, erfassen Verbrauchsdaten und treiben Maßnahmen kontinuierlich voran.

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