Ob Alpenwiese oder Regenwald: In der Natur zählt jede intakte Fläche. Lidl engagiert sich daher in ausgewählten Projekten, die einen Beitrag zum Schutz der Biodiversität leisten. Gemeinsam mit Partnern wie dem WWF schützen und revitalisieren wir Naturflächen, auch außerhalb unserer eigenen Lieferketten. Für den Schutz lokaler Ökosysteme weltweit, der uns allen zugutekommt.
Moore, die Wasser speichern. Wiesen, auf denen Wildbienen summen. Wälder, die atmen. Die Natur ist CO₂-Speicher, Wasserquelle, Nahrungsbasis, Klimaregulator. Wird sie zerstört, geraten auch unsere sozialen und wirtschaftlichen Systeme aus dem Gleichgewicht. Um diese Lebensräume zu stabilisieren, verankern wir in den Beschaffungsprozessen unserer Lieferketten Anforderungen an kontrollierte Anbaustandards. Hierzu fordern wir für spezifische Warengruppen unabhängige Zertifizierungen wie EU-Bio, Rainforest Alliance oder Fairtrade ein, welche die Umsetzung boden- und ressourcenschonender Praktiken auf den landwirtschaftlichen Nutzflächen prüfen. Darüber hinaus engagieren wir uns mit gezielten Projekten für den Erhalt und die Wiederherstellung wertvoller Lebensräume.
In ausgewählten Naturschutzprojekten bündeln wir diese Maßnahmen auf internationaler Ebene, vom Küstenschutz in Polen bis zur Wiedervernässung von Mooren in der Schweiz. Damit unterstützen wir den Schutz regionaler Ökosysteme und der dort lebenden Gemeinschaften.
Das Besondere: Viele Projekte wirken jenseits der direkten Wertschöpfungskette. Unser Ziel ist es, den Schutz von Flächen auch dort zu finanzieren, wo Lieferketten formell enden. In Zusammenarbeit mit Fachpartnern wie dem WWF arbeiten wir an anwendungsorientierten Lösungen. Die Schwerpunkte liegen auf Wiederaufforstungen, Renaturierungen, dem Monitoring bedrohter Arten und der Wissensvermittlung in lokalen Gemeinschaften. Dazu gehören Wiederaufforstung, Renaturierung, Schutz bedrohter Arten oder Wissensvermittlung in lokalen Gemeinschaften.
„Eine intakte Umwelt ist das Fundament für unsere Lebensmittelproduktion und unsere Lebensgrundlage. Über die gezielte Finanzierung von Naturschutzprojekten mit erfahrenen Partnern wie dem WWF unterstützen wir den messbaren Erhalt biologischer Vielfalt an den Ursprungsorten unserer Rohstoffe.“
So fördern wir aktuell drei große Naturschutzprojekte des WWF, um Ökosysteme genau dort zu erhalten und wiederherzustellen, wo Lidl-relevante Produkte wie Obst, Kakao oder Fisch herkommen.
Auch die Lidl Länder engagieren sich seit Jahren für den lokalen Naturschutz. Ihre Projekte sind vielfältig und zeigen, wie stark kleine Maßnahmen in Summe sein können:
Lidl Schweiz arbeitete von 2017 bis 2025 mit dem WWF Schweiz zusammen. Mitarbeiter konnten während ihrer Arbeitszeit an Natureinsätzen teilnehmen – etwa beim Anlegen von Lebensräumen für Kleinsäuger, dem Entbuschen von Mooren oder der Pflege alpiner Bergweiden. Das stärkte Teamgeist und Umweltbewusstsein. Zusätzlich unterstützte Lidl Schweiz ein WWF-Moorschutzprojekt mit jährlich CHF 50.000 zur Wiedervernässung und Erhaltung dieser wertvollen CO₂-Speicher und Lebensräume.
Lidl Finnland förderte von 2022 bis 2024 die Pflege seltener artenreicher Wiesen, sogenannter heritage meadows – ein wichtiger Lebensraum für bedrohte Bestäuber. Seit 2025 engagiert sich das Unternehmen gemeinsam mit dem WWF Finnland auch für den Schutz und die Renaturierung von Feuchtgebieten. Diese spielen eine zentrale Rolle für Biodiversität, Wasserhaushalt und Klimaschutz.
Lidl Bulgarien setzt sich seit 2013 mit dem Projekt „Give Balkan Trout a Chance“ für den Erhalt der Balkanforelle ein, eine der am stärksten bedrohten Fischarten Europas. Über 400.000 Jungfische wurden in den ersten vier Jahren in ausgewählte Flussabschnitte ausgesetzt. Ergänzt wird das Projekt durch Uferreinigungen und Aufklärungsmaßnahmen zum Schutz der heimischen Artenvielfalt.
Lidl Polen unterstützt im Jahr 2025 mit dem WWF den Schutz mariner Artenvielfalt in der Ostseeregion. Die WWF Blue Patrol ehrenamtlichen Teams sichern Vogelnistplätze, helfen Seehunden und klären Gemeinden auf.
Lidl Polen und der WWF Polen setzen mit einer dreijährigen Kooperation ein starkes Zeichen für den Umweltschutz. Seit 2025 konzentriert sich die Partnerschaft vor allem auf den Erhalt der marinen Artenvielfalt in der Ostsee. Im Zentrum des Engagements steht die Arbeit der rund 200 Freiwilligen der WWF Blue Patrol: Auf einer Länge von rund 500 Kilometern überwachen sie den gesamten polnischen Küstenstreifen, um verletzte Robben zu retten und die Brutgebiete seltener Vogelarten zu schützen. Über die aktive Tierrettung hinaus leisten die Teams wichtige Aufklärungsarbeit vor Ort, um sowohl Einheimische als auch Touristen für den Schutz dieses einzigartigen Ökosystems zu gewinnen.