Sprinkleranlagen verteilen unter strahlendem Himmel feinen Wassernebel über einem grünen Feld vor einer Bergkulisse.
  • INT
Lidl StoryBiodiversität achten

Süßwasser im Fokus - Maßnahmen für unser Wassermanagement

In vielen Regionen der Welt wird Wasser zu einer knappen Ressource. Wo ehemals Flüsse flossen, treten heute langanhaltende Dürreperioden auf. Als international agierender Lebensmitteleinzelhändler analysieren wir die Wasserrisiken in unseren Lieferketten systematisch und steuern den Wasserverbrauch über eine verbindliche Wassereinkaufsstrategie aktiv.

Bei Lidl wissen wir: Der langfristige Bezug von Agrarprodukten wie Tomaten aus Spanien oder Trauben aus Südafrika erfordert ein direktes Handeln beim Erzeuger. Da landwirtschaftliche Betriebe auf eine stabile Wasserversorgung angewiesen sind, nutzen wir einen strategischen Ansatz, der lokale Wasserrisiken identifiziert und in verbindliche Vorgaben für unsere Lieferanten übersetzt. 

Grundlage ist eine fundierte Analyse: Mit Tools wie dem Wasserstress-Index des World Resources Institut (WRI) und dem WWF Wasserrisikofilter bewerten wir Risiken auf Produkt- und Länderebene. Der Fokus liegt auf besonders wasserintensiven Warengruppen wie Obst und Gemüse sowie auf Hochrisikoländern, etwa Spanien, Israel oder Südafrika.

Reife weiße Baumwollkapseln glänzen im Gegenlicht auf einem Feld.
Wir verpflichten uns zu ressourcenschonenden Rohstoffen, wie zertifizierter Baumwolle, um Wasservorräte zu schonen.
Vielfältige bunte Garnrollen liegen dicht gestapelt beieinander.
Durch strengere Wasserstandards entlang der Wertschöpfungskette schützen wir aktiv die globalen Süßwasserressourcen.

Auf dieser Basis setzen wir Mindeststandards in der Produktionund fördern die Zertifizierung nach anerkannten Wasserstandards. Zudem müssen all unsere Textilien, die Baumwolle enthalten, aus Quellen stammen, die nach einem unabhängigen Zertifizierungssystem für biologisch erzeugte Fasern – wie dem Organic Content Standard (OCS) – oder nach dem Standard der Better Cotton Initiative zertifiziert sind. 

„Wasser ist nicht verhandelbar. Um morgen noch über fruchtbare Böden und sauberes Wasser zu verfügen, handeln wir heute – messbar und mit Wirkung entlang unserer Wertschöpfungskette.“

Kathleen Heinzel
Head of Ökologie bei Lidl Stiftung & Co. KG

Darüber hinaus unterstützen wir internationale Initiativen, etwa die Alliance for Water Stewardship (AWS), und bringen unsere Erfahrung in die Weiterentwicklung von Standards ein. In Pilotprojekten testen wir gemeinsam mit Partnern, wie Wassermanagement in sensiblen Regionen wirksam verbessert werden kann. Gleichzeitig schließen wir bei den Rezepturen unserer Kosmetik- und Körperpflege-Eigenmarken den Einsatz von festen Mikroplastik-Partikeln (gemäß der Definition des Umweltbundesamtes) gezielt aus, um den Eintrag von biologisch nicht abbaubaren Kunststoffen in den Wasserkreislauf zu vermeiden.

Fragen? Wir sind für Sie da